
Florian Lipowitz äußert sich nach schwerem Sturz bei der Tour de France
KI-Zusammenfassung
Radsport-Hoffnung Florian Lipowitz hat sich nach seinem schweren Sturz bei der Tour de France vage zu seinem Comeback-Plan geäußert. In einem Telefon-Interview mit der ARD erklärte der 25-Jährige:
Mir geht es den Umständen entsprechend ganz gut. Die OP ist gut verlaufen. Ich bin jetzt schon wieder daheim und fokussiere mich auf die Erholung.
Lipowitz erlitt am vergangenen Dienstag im Einzelzeitfahren auf der 16. Etappe einen Schlüsselbeinbruch, was das Ende seiner Tour bedeutete. Trotz der positiven Nachrichten ist er weiterhin nicht schmerzfrei:
Ich habe noch ein bisschen mit den Rippen und mit dem Atmen zu kämpfen.
Er betonte, dass er erst wieder aufs Rad steigen könne, wenn das Schlüsselbein vollständig verheilt sei und er schmerzfrei draußen sitzen könne. "Ich werde wahrscheinlich noch ein paar Tage brauchen, bis ich wieder aufs Rad komme", so der Star des Teams Red Bull-Bora-hansgrohe.
Nach seinem Sturz hielt Lipowitz bewusst Abstand von der Tour. Er gab zu:
Ich habe das Geschehen nicht wirklich verfolgt. Ich bekomme natürlich die Ergebnisse vom Team mit, was mich sehr gefreut hat. Am Ende habe ich zwei Wochen mitgekämpft.
Die Unterstützung der deutschen Fans motiviert ihn, so schnell wie möglich zurückzukehren. Lipowitz bezeichnete diese als "superschön". Eine Teilnahme an der Straßenradsport-WM in Montreal (20. bis 27. September) ist nicht ausgeschlossen. Bundestrainer Jens Zemke äußerte: "Ich sehe es schon als realistisch an. Ein Schlüsselbeinbruch ist nicht das Ende der Welt."
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