
Jonas Vingegaard verpasst Tour de France nach schwerem Sturz und Schlüsselbeinbruch
KI-Zusammenfassung
Für Jonas Vingegaard war die 113. Tour de France bereits auf der 15. Etappe beendet. Der Däne musste nach einem folgenschweren Sturz in einem Kreisverkehr seinen Traum vom dritten Gesamtsieg mit einem Schlüsselbeinbruch beenden. Richard Plugge, CEO von Visma, machte die Tour-Organisatoren für die schwere Verletzung des Teamkapitäns verantwortlich.
Plugge äußerte sich kritisch:
Es wird für die Fahrer einfach immer gefährlicher. Das ist auch der Grund, warum Jonas am Sonntag gestürzt ist. Es war eine sehr gefährliche Stelle, die schlecht markiert war. Lebensgefährlich also. Dadurch haben wir nun den Zweitplatzierten der Tour de France verloren.
Victor Campenaerts hatte den Visma-Zug auf dem Teilstück am Sonntag in den Kreisverkehr geführt, in dem Vingegaard die Kontrolle über sein Rad verlor. Plugge monierte, dass die Sicherheit zunehmend komplizierter zu gewährleisten sei, insbesondere durch "all die Schwellen, Kreisverkehren und unmarkierten Verkehrsinseln."
Die Schuld am Sturz von Vingegaard ist im Peloton umstritten. Mads Pedersen von Lidl-Trek ist überzeugt, dass ein Fehler von Campenaerts zu dem Unglück führte:
Es war ein massiver Fahrfehler, diesen Weg mit viel zu viel Geschwindigkeit zu nehmen,
Eine weitere mögliche Ursache für den Sturz könnte Schlafmangel sein. Vingegaard war in der Nacht vor dem Sturz um 2 Uhr von Doping-Kontrolleuren geweckt worden. Viele glauben, dass diese unterbrochene Erholung zu Konzentrationsmängeln führte, die dem Dänen letztlich die Tour kosteten.
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