
Linda Riedmann und Lotto Intermarché kämpfen in der Tour de France Femmes
KI-Zusammenfassung
In der Tour de France Femmes hat das Team von Linda Riedmann mit erheblichen Rückschlägen zu kämpfen. Nach der dritten Etappe sind von ursprünglich sieben Fahrerinnen nur noch drei übrig. Besonders dramatisch war der zweite Teilabschnitt nach Genf, wo Elisabeth Ebras, Marieke Meert und Sterre Vervloet das Rennen aufgeben mussten. Dina Boels und Romina Hinojosa, die erste Mexikanerin in der Tour-Geschichte, schafften es zwar ins Ziel, aber nur unter Tränen.
Die Stimmung im Team ist gemischt. Riedmann erzielte mit ihrem zehnten Platz das beste deutsche Ergebnis der Tour, was ihr einen kleinen Lichtblick inmitten der Enttäuschung bietet. "Natürlich ist das für uns als Team ein Rückschlag. Aber ich habe gestern trotzdem ein bisschen meinen zehnten Platz genießen können," erklärte sie im Interview.
Die extreme Hitze in Frankreich stellt eine zusätzliche Herausforderung dar. Mit Temperaturen über 35 Grad leiden viele Fahrerinnen, einschließlich Franziska Koch, die nach ihrem Sieg bei Paris-Roubaix als Unterstützung für Demi Vollering antritt. Koch berichtete von unerwarteten Problemen:
Meine Herzfrequenz war zu hoch und ich hatte keine Power in den Beinen.
Für das kommende Zeitfahren bleibt Koch optimistisch, hat jedoch keine klare Prognose. "Ursprünglich war der Plan, Vollgas zu geben. Wir schauen mal, wie es mir heute geht," sagte sie. Die Situation bleibt angespannt, während die Fahrerinnen versuchen, sich den extremen Bedingungen anzupassen.
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