
Jonas Vingegaard hat Chancen auf das Gelbe Trikot – Expertenanalyse zur Tour de France
KI-Zusammenfassung
Mit einem Vorsprung von fast drei Minuten geht Tadej Pogacar in die zweite Woche der 113. Tour de France. Der Slowene ließ seinem Rivalen Jonas Vingegaard bereits auf den ersten Bergetappen keine Chance, was bei vielen Experten den Eindruck einer Vorentscheidung im Kampf um die Gesamtwertung hinterließ. Der Ex-Profi Jens Voigt erläutert, wie der Däne dennoch das Ruder herumreißen kann.
Voigt sieht die beste Möglichkeit für Vingegaard, den Titel zu gewinnen, darin, "konzentriert zu bleiben, im Rennen zu bleiben und auf eine Schwachstelle bei Tadej Pogacar zu warten". Er betont: "Jonas ist ein Kämpfer, und er wird nicht aufgeben. Er hat ein starkes, kluges und loyales Team."
Nach einem beeindruckenden Solo über 40 Kilometer am Col du Tourmalet liegt Vingegaard bereits über 2:40 Minuten hinter Pogacar. Trotz des komfortablen Vorsprungs des UAE-Kapitäns sollte dieser sich nicht zu sicher fühlen, warnt Voigt.
Er führt aus:
Es sind noch zwei Wochen übrig. Wenn Tadej eines Tages nicht genug zu trinken bekommt und ihm zwei Prozent fehlen, reicht das aus, damit Jonas die Führung übernehmen kann. Sie liegen nicht weit auseinander.
Voigt rät dem Team von Vingegaard, "Chaos zu stiften" und unkontrollierbare Situationen zu schaffen, um Zeit gutzumachen. Dies birgt jedoch Risiken, da Vingegaard möglicherweise seinen zweiten Platz verlieren könnte.
Wenn Jonas 30 Kilometer vor dem Ziel angreifen würde, als gäbe es kein Morgen, würden ihn alle lieben. Aber wenn er dabei einbricht, ist er aus den Top 10 raus und hat nichts mehr. Die Entscheidung, ob sie einen sicheren Podiumsplatz wollen oder in Flammen aufgehen, muss getroffen werden. Vingegaard hat eine Chance, aber er muss bereit sein, alles zu riskieren.
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