Tour de France: Ex-Radsport-Profi von Pogacar beeindruckt - und von UAE enttäuscht

Pogacar begeistert erneut bei der Tour de France, Team UAE enttäuscht in entscheidenden Momenten

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Tadej Pogacar hat auf der zehnten Etappe der Tour de France einmal mehr seine außergewöhnlichen Fähigkeiten demonstriert und die Konkurrenz hinter sich gelassen. Der Ex-Profi Tom Dumoulin äußerte sich bei "NOS" über die beeindruckende Leistung des slowenischen Radstars, der den enteilten Richard Carapaz am vorletzten Anstieg in atemberaubender Geschwindigkeit einholte.

Dumoulin staunte über Pogacars Tempo:

Pogacar schließt in 600 bis 700 Metern fast eine Minute – das ist unfassbar. Er ist wie eine Rakete gestartet. Vingegaard hat es gar nicht erst versucht, dranzubleiben – es gab schlicht keine Chance.

Besonders bemerkenswert war, wie mühelos Pogacar an Carapaz vorbeizog:

Es sah aus, als würde Carapaz stehen. Dabei war er frisch vorne weggefahren und kein müder Ausreißer. Das ist einfach unglaublich.

Trotz des souveränen dritten Etappensiegs übte Dumoulin auch Kritik an UAE Team Emirates - XRG. Er betonte, dass Pogacar zwar das Ziel erreichte, jedoch nicht auf die Unterstützung seines Teams zählen konnte. "Es fehlte in der entscheidenden Phase an Unterstützung durch Adam Yates, Brandon McNulty und vor allem Isaac del Toro."

Dumoulin erläuterte weiter:

Das Szenario war ähnlich wie vor zwei Tagen: Viel Arbeit, aber im entscheidenden Moment fehlt die Durchschlagskraft. Ich vermute, dass Del Toro nicht seinen besten Tag hatte und UAE deshalb nicht früher das Tempo verschärft hat.

Insgesamt überwog für Dumoulin die Begeisterung über die Etappe:

Das war den ganzen Tag über pure Spannung. Genau so wünscht man sich die Tour – auch wenn am Ende der erwartete Sieger triumphiert hat.

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