Tour de France | Ex-Profi lacht über Preisgelder der Frauen

Preisgelder der Frauen bei der Tour de France sorgen für Diskussionen

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Die Tour de France Femmes 2026 war ein sportliches Highlight, doch die Preisgelder für die Teilnehmerinnen bleiben hinter den Erwartungen zurück. Demi Vollering, die Gesamtsiegerin, erhielt lediglich 50.000 Euro für ihren Sieg, während ihr Team FDJ United-Suez insgesamt 77.150 Euro einstreichen konnte.

Im Vergleich dazu erhielt der männliche Sieger Tadej Pogacar ein Preisgeld von 500.000 Euro, und sein Team UAE verdiente insgesamt 832.000 Euro – mehr als das Zehnfache des besten Frauen-Teams.

Die Preisgeldverteilung für die Frauen zeigt ernüchternde Zahlen:

  • 13 Teams erhielten weniger als 10.000 Euro
  • Sechs Teams blieben sogar unter 1.000 Euro

Der ehemalige Profi Cédric Vasseur äußerte in einem X-Post sein Unverständnis über diese Ungerechtigkeit und kommentierte mit drei lachenden Emojis:

Preisgeld mit fünf Millionen Zuschauern ...

Insgesamt betrug das Preisgeld der Tour de France Femmes in diesem Jahr 250.000 Euro, was nur die Hälfte des Betrags ist, den Pogacar allein für seinen Sieg erhielt.

Marion Rousse, die Renndirektorin, verteidigte die Preisgeldunterschiede und erklärte, dass die kürzere Renndistanz von nur neun Etappen im Vergleich zu den 21 Etappen der Männer eine Rolle spiele. Zudem sei die Tour de France Femmes für Sponsoren und TV-Veranstalter noch nicht so attraktiv, was die begrenzte Übertragung von nur zwei Etappen verdeutlicht. Rousse betonte, dass die Tour sich erst etablieren müsse und man die Preisgelder nicht direkt vergleichen könne.

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