Tour de France | Dreifache Tour-Strafe sorgt für Kopfschütteln

Strafen bei extremen Temperaturen sorgen für Unmut im Team Uno-X

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Die Tour de France sieht sich in dieser Saison mit extremen Temperaturen konfrontiert, die bereits zu Regelanpassungen bei der Verpflegung der Fahrer führten. Auf der 10. Etappe waren die Bedingungen so herausfordernd, dass einige Teams, darunter Uno-X, ihre Fahrer außerhalb der vorgesehenen Zonen mit Wasser versorgten.

Der Fahrer Tobias Halland Johannessen wurde jedoch aufgrund eines Verstoßes gegen die Verpflegungsregeln doppelt bestraft. Er nahm auf den letzten 15 Kilometern der Etappe eine Wasserflasche von seinem Team entgegen, was zu einer Geldstrafe von 500 Schweizer Franken und einer Zeitstrafe von 20 Sekunden führte. Gabriel Rasch, der Sportdirektor von Uno-X, äußerte sich kritisch zu der Entscheidung.

Er brauchte etwas zu trinken, weil es sehr, sehr heiß war. Also haben wir ihm eine Flasche gegeben, die so ziemlich die gesamte Gruppe und viele andere auch bekommen haben,

Rasch bezeichnete die Strafe als "unnötig" und kritisierte die Regel: "Wenn es so heiß ist, sollte es uns erlaubt werden, den Fahrern eine Flasche zu geben. Wir machen das für das Wohlergehen der Fahrer."

Die Tour-Verantwortlichen hatten zwar die Verpflegungs-Vorgaben innerhalb der letzten 15 Kilometer gelockert, doch viele Teams waren der Meinung, dass diese Maßnahme nicht ausreichend war. Rasch nahm die Strafe zwar an, äußerte jedoch auch Unverständnis über die Konsequenzen, die er und sein Team tragen mussten.

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