
Härteste Bergetappe der Tour de France 2026 fordert Fahrer bis zur letzten Sekunde
KI-Zusammenfassung
Die 20. Etappe der diesjährigen Tour de France stellt die Fahrer vor eine enorme Herausforderung. Anstatt den legendären Anstieg nach Alpe d’Huez von der gewohnten Seite zu erklimmen, müssen sie heute die Strecke von der anderen Seite bewältigen und dabei 5450 Höhenmeter überwinden. Christian Prudhomme, der Organisationschef der Tour, bezeichnete diese Etappe als die härteste Bergetappe in der Geschichte der Tour de France.
Der Streckenverlauf beginnt in Le Bourg d’Oisans und führt zunächst gen Norden. In Le Rivier d’Allemont macht die Strecke einen Knick nach Osten, wo die Fahrer mitten im ersten Anstieg auf den Col de la Croix de Fer auf 2067 Meter Höhe gelangen. Hier wird die erste Bergwertung der Hors Catégorie abgenommen. Nach einem kurzen Abstieg mit zwei Zwischenanstiegen erreichen die Fahrer Saint-Julien-Mont-Denis, wo die einzige Sprintwertung des Tages erfolgt.
Nach der Sprintwertung geht es erneut bergauf zu einer Bergwertung der ersten Kategorie nach 87,6 Rennkilometern. Der Höhepunkt der Etappe ist der Col du Galibier auf 2642 Metern, wo die Wertung des Souvenir Henri Desgrange vergeben wird. Danach folgt ein weiterer Abstieg ins Tal der Romance, bevor die nächste Bergwertung auf dem Col de Sarenne ansteht. Hier werden entscheidende Punkte für das Bergtrikot vergeben, ehe die Fahrer schließlich in Alpe d’Huez die Ziellinie überqueren.
Der Startschuss für diese spektakuläre Etappe fällt um 11:20 Uhr. Die Spannung steigt, denn bereits morgen wird das Feld in Paris über die Ziellinie rollen, nachdem es drei Wochen lang großen Radsport gegeben hat.
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