Tour: Carapaz belohnt sich mit Sieg bei zweiter Alpen-Bergankunft

Carapaz sichert sich zweiten Etappensieg bei anspruchsvoller Alpen-Bergankunft

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Richard Carapaz setzte sich auf der 18. Etappe der Tour de France mit einem beeindruckenden Solosieg durch. Der Schlussanstieg über sieben Kilometer stellte sich als entscheidend heraus, als Carapaz 3,4 Kilometer vor dem Ziel die entscheidende Attacke startete. Er feierte seinen zweiten Etappensieg seit 2024, während Mauro Schmid und Matteo Jorgenson als Zweiter und Dritter folgten, 45 Sekunden hinter dem Ecuadorianer. Das Hauptfeld, angeführt von Tadej Pogacar im Gelben Trikot, erreichte das Ziel mit einem Rückstand von 4:35 Minuten.

Die Etappe führte über 185 Kilometer von Voiron nach Orcières-Merlette und diente als Vorbereitung für die anspruchsvollere Etappe nach Alpe d’Huez. Pogacar äußerte sich vor dem Start:

Die Etappe morgen ist wichtiger für uns

Nach einem ersten Anstieg bildete sich eine Ausreißergruppe, in der auch Mads Pedersen vertreten war. Pedersen sammelte wichtige Punkte für das Grüne Trikot und baute seinen Vorsprung auf Jasper Philipsen aus. 56 Kilometer vor dem Ziel holte er sich ohne Gegenwehr 25 Sprintpunkte.

Das Rennen wurde jedoch durch den Ausfall von Brandon McNulty überschattet, der aufgrund gesundheitlicher Probleme aufgeben musste. Der Tagessieg war bereits frühzeitig an einen Ausreißer vergeben, während die Verfolgergruppe nie näher als acht Minuten herankam. Valentin Paret-Peintre zeigte ebenfalls starke Leistungen und sammelte Punkte im Kampf um das Bergtrikot, indem er Carapaz in den ersten drei Bergwertungen herausforderte.

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