Toni Kroos zieht über Ex-Verein her

Kritik von Toni Kroos: Bayer Leverkusens chaotisches Transferfenster und Trainerwechsel

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Bayer Leverkusen hat in diesem Sommer ein bewegtes Transferfenster hinter sich, das von zahlreichen Kaderveränderungen und einem Trainerwechsel geprägt war. Toni Kroos, der einst selbst für die Werkself spielte, äußerte sich in seinem Podcast „Einfach mal Luppen“ kritisch über die Entwicklungen.

Leverkusen investierte mit fast 160 Millionen Euro mehr als jeder andere Bundesligist in neue Spieler. Besonders hervorzuheben ist der Doppelschlag am Deadline Day mit Moussa Diaby und Guela Doue, der die Rheinländer zum „Einkaufs-Meister“ machte.

Trotz dieser Investitionen bleibt die Stimmung angespannt, insbesondere nach der peinlichen Auftaktpleite gegen den Aufsteiger SV Elversberg (2:3). Kroos bemängelte die Kommunikation des Vereins:

Ich fand es ein komisches Transferfenster von Leverkusen, muss ich sagen. Es war auch eine komische Kommunikation irgendwie.

Ein weiterer kritischer Punkt für Kroos war die Entscheidung, Robert Andrich aus dem Kader zu werfen, während gleichzeitig zwei Spieler auf seiner Position verkauft wurden.

Kroos äußerte sich auch zum häufigen Trainerwechsel nach dem Abgang von Xabi Alonso:

Für mich stand da schon immer Konstanz oder eine gewisse Unaufgeregtheit in Leverkusen. Gefühlt ist diese weise Entscheidungsfindung in dem letzten Jahr so ein bisschen abhandengekommen.

Vor dem ersten Heimspiel gegen Union Berlin am Samstag (15:30 Uhr/Sky) lastet bereits ein erheblicher Druck auf der Werkself. Eine weitere Niederlage könnte die Stimmung bei Bayer komplett kippen lassen.

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