
Neues Format der Tischtennis-WM sorgt für gemischte Reaktionen
KI-Zusammenfassung
Der Weltverband hat den Spielmodus der Tischtennis-WM grundlegend überarbeitet. Anstelle der klassischen Gruppenphase nehmen insgesamt 64 Mannschaften teil, die bereits vor Turnierbeginn in zwei Phasen aufgeteilt werden. 56 Teams kämpfen in der "Stage 1B" um den Einzug ins Achtelfinale, während die besten sieben Teams der Weltrangliste sowie Gastgeber England in der "Stage 1A" antreten, um ihre Setzposition auszuspielen.
Der Deutsche Tischtennis-Bund (DTTB) äußerte wenig Begeisterung über den neuen Modus und sandte einen offenen Brief an den ITTF. Sportdirektor Richard Prause erklärte:
Früher wurde nach Weltrangliste vor dem Turnier gesetzt, jetzt wird das beim Turnier ausgespielt.
Trotz des neuen Formats bleibt China der klare Favorit. Der letzte nicht-chinesische Sieg im Männerbereich liegt 26 Jahre zurück. Schweden und insbesondere Truls Moregard müssen dennoch beachtet werden. Bei den Frauen dominiert ebenfalls China, während Japan als stärkstes Herausfordererteam gilt.
Die Chancen der deutschen Teams sind ungewiss. Prause betont die Wichtigkeit einer guten Setzposition, während die Herren zuletzt im Viertelfinale gegen Taiwan und die Frauen gegen Frankreich scheiterten. Das Männer-Team wird von Dang Qiu, Patrick Franziska, Dimitrij Ovtcharov und Benedikt Duda angeführt, während André Bertelsmeier als Nachwuchsspieler Erfahrung sammeln soll.
Bei den Damen sticht Sabine Winter hervor, die sich in die Top Ten der Weltrangliste vorkämpfte. Die Rückkehr von Nina Mittelham und die Teilnahme von Annett Kaufmann und Han Ying stärken das Team.
Nach der WM in London bleibt abzuwarten, wie sich die Teams weiterentwickeln werden.
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