
Tim Kleindienst kritisiert Gladbachs Fokus nach bitterer Niederlage gegen Elversberg
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Borussia Mönchengladbach erlebte einen herben Rückschlag, als sie gegen Aufsteiger Elversberg eine 3:1-Führung aus der Hand gaben und mit 3:4 verloren. Nach dem Spiel äußerte sich Kapitän Tim Kleindienst deutlich kritisch über die Leistung seines Teams.
Am ZDF-Mikrofon forderte der frühere Nationalspieler: „Wir sollten mal schleunigst unseren Fokus so hochfahren, dass er auch 90 Minuten hält. Keine Ahnung, woran es liegt, weniger TikTok gucken oder was weiß ich, ist mir eigentlich Wurscht, was sie machen.“
Auch bei „DAZN“ fand Kleindienst klare Worte: „Du führst 3:1 hier, hast alles im Griff und keine Ahnung, was dann passiert. Ob irgendwo ein Stromausfall war oder was da in den Gehirnen von manchen passiert.“ Seine Einschätzung zu Gladbachs Leistung nach der Führung war unmissverständlich: „Das war die größte Gülle.“
Elversberg gelang es, die Partie komplett zu drehen. Maurice Krattenmacher erzielte in der Nachspielzeit den entscheidenden Treffer zum 4:3 und besiegelte damit Gladbachs zweite Niederlage im zweiten Bundesligaspiel.
Auch der Elversberger Trainer Vincent Wagner sorgte für Aufsehen. Er erhielt auf dem Weg in die Pause die Gelb-Rote Karte. „Gemeckert habe ich nicht. Das möchte ich mal festhalten. Ich bin auch nicht gerannt, habe auch nicht gewunken“, erklärte Wagner und bezeichnete sein Verhalten als „stillen Protest“.
Der Auslöser für die Kontroversen war Gladbachs Treffer zum 2:1, der einem fehlerhaften Einwurf vorausging. Schiedsrichter Martin Petersen räumte seinen Fehler nach der Partie ein, hielt jedoch Wagners Platzverweis für gerechtfertigt. Wagner droht nun, das nächste Spiel gegen Bayern zu verpassen und äußerte sich skeptisch zu einem möglichen Einspruch: „Ich rechne nicht damit, dass ich an der Seitenlinie stehe.“
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