WichtigTennis | Finale! Gnadenloser Zverev beendet Ferys Wimbledon-Märchen: "... und plötzlich stehe ich im Finale"

Zverev beendet Ferys Wimbledon-Märchen und zieht ins Finale ein

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Alexander Zverev sorgte im Halbfinale von Wimbledon für einen Paukenschlag, indem er das britische "Fery-Tale" mit einem klaren 7:6 (7:0), 6:2, 6:4 gegen Lokalmatador Arthur Fery beendete. Der Hamburger zeigte sich nach seinem Sieg sichtlich erleichtert und sagte: "Dieser Grand Slam war immer der, bei dem ich am meisten zu kämpfen hatte. Und plötzlich stehe ich im Finale."

Zverev, der nach seinem Triumph bei den French Open mit neuem Selbstvertrauen antrat, steht nun vor der Möglichkeit, den historischen Grand-Slam-Doppelpack zu gewinnen. Er wird am Montag im Finale gegen den italienischen Weltranglistenersten Jannik Sinner oder den serbischen Rekordgewinner Novak Djokovic antreten. Mit diesem Erfolg zieht Zverev als erster deutscher Spieler im Männer-Einzel seit Boris Becker vor 31 Jahren ins Endspiel ein.

Zverev äußerte, dass er sich auf die Atmosphäre im Stadion freue, auch wenn "99,999 Prozent" der Zuschauer für Fery sein würden. Der 29-Jährige betonte, dass er jede Sekunde des Matches genoss.

Im ersten Satz musste Zverev hart arbeiten; nach einem schnellen Break von Fery zeigte sich dieser mutig und brachte den Centre Court zum Beben. Doch im Tiebreak zeigte Fery Nerven, und Zverev setzte sich mit 7:0 durch.

Mit der Führung im Rücken dominierte Zverev den zweiten Satz und beendete schließlich das Märchen von Fery, der mit einer Wildcard ins Turnier ging. Ferys Traum vom ersten britischen Sieger seit Andy Murray vor zehn Jahren ist somit geplatzt.

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