Tennis | DTB-Frauen erleben Debakel - Hanfmann mit Top-10-Sieg

DTB-Frauen scheitern in Toronto, Hanfmann überrascht in Montréal

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Licht und Schatten prägten die Auftritte der deutschen Tennisakteure beim WTA-Turnier in Toronto und dem Masters in Montréal. Während die DTB-Frauen eine bittere Niederlage erlitten, feierte Yannick Hanfmann einen beeindruckenden Sieg.

Tamara Korpatsch, die nach ihrem überraschenden Turniersieg in Hamburg als deutsche Nummer eins ins WTA-Turnier startete, musste gegen Renata Zarazua aus Mexiko (Nummer 83 der Weltrangliste) früh die Segel streichen. Nach einem verlorenen ersten Satz (4:6) konnte Korpatsch im zweiten Durchgang mit 6:0 dominieren, doch der entscheidende Satz endete mit einem klaren 1:6.

Auch Eva Lys hatte keinen guten Tag. Die 24-Jährige musste beim Stand von 6:2, 6:7 (3:7), 0:2 gegen die Ungarin Panna Udvardy (Nummer 74) aufgeben. Lys, die bereits mit körperlichen Problemen zu kämpfen hatte, war im zweiten Satz mit 5:2 in Führung, konnte jedoch nicht durchhalten. Ihre Saison verläuft durchwachsen, seit Mitte Juni gelang ihr kein Sieg mehr bei einem Turnier.

Tatjana Maria (Nummer 79) hatte ebenfalls einen schweren Start und unterlag der US-Amerikanerin Caty McNally mit 4:6, 7:6, 1:6.

Im Kontrast dazu setzte Yannick Hanfmann ein Ausrufezeichen beim Masters in Montréal. Der 34-Jährige besiegte den italienischen Top-10-Spieler Flavio Cobolli mit 7:6, 7:6 und erreichte damit die dritte Runde, ein bemerkenswertes Ergebnis in seiner Karriere.

Jan-Lennard Struff, der in Wimbledon überraschend das Viertelfinale erreichte, schied in der ersten Runde gegen Alex Michelsen mit 1:6, 6:3, 1:6 aus. Alexander Zverev, an Nummer eins gesetzt, erhielt ein Freilos und trifft in der nächsten Runde auf Tallon Griekspoor.

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