Tennis-Court im Selfie-Licht: Bei den US Open kocht eine Debatte über Horden von Influencern hoch.

US Open im Fokus: Influencer polarisieren und verändern die Tenniswelt

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KI-Zusammenfassung

Bei den US Open in New York entbrannte eine hitzige Debatte über den Einfluss von Influencern im Tennis. Während des Erstrundenmatches von Naomi Osaka gegen Anastasia Sacharowa störte eine Gruppe von Influencern das Spiel, was zur ersten offiziellen Ermahnung von Influencern in der Tennisgeschichte führte. Die Reaktionen in den sozialen Medien waren überwiegend negativ: Viele Zuschauer kritisierten, dass Influencer die Atmosphäre des Tennis zerstören und echte Fans verdrängen.

Die US Open haben sich jedoch entschieden, den Trend zu unterstützen. Bereits im letzten Jahr wurden rund 50 Influencer akkreditiert, und in diesem Jahr stieg die Zahl auf 100. Brendan McIntyre, Leiter Kommunikation der US Open, erklärte, dass es notwendig sei, neue Zielgruppen zu erreichen, um das Wachstum des Turniers zu fördern.

Craig Tiley, der Verantwortliche für die US Open, plant eine Eventisierung des Turniers, die es zu einem „Disneyland des Tennis“ entwickeln soll. Tiley sieht in der Einbindung von Influencern eine Chance, neue Besucher anzuziehen und die Zuschauerzahlen zu steigern, trotz hoher Ticketpreise.

Die Meinungen über die Influencer sind geteilt: Während einige Spieler wie Aryna Sabalenka die neue Perspektive begrüßen, äußern andere wie Daniil Medwedew Bedenken, dass der Sport in den Hintergrund gerät. Eva Lys, eine Spielerin und Influencerin, erklärt, dass das Interesse am Tennis durch Influencer wächst, da sie ein jüngeres Publikum ansprechen.

Insgesamt zeigt sich, dass die US Open auf dem Weg sind, sich in eine neue Richtung zu entwickeln, die sowohl Herausforderungen als auch Chancen mit sich bringt.

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