Sven Schurtenberger: Schwächeanfall am Bergkranzfest – Rega fliegt ihn ins Spital

Sven Schurtenberger erleidet Schwächeanfall beim Bergkranzfest und wird ins Spital geflogen

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Am Sonntagnachmittag ereignete sich ein Schreckmoment beim Bergkranzfest auf dem Stoos. Der Innerschweizer Sven Schurtenberger, der im Wettkampf gegen den Nordostschweizer Kilian Kolb antrat, beugte sich gegen Ende des 4. Ganges erschöpft nach vorne und legte sich später am Platzrand hin. Sanitäter eilten sofort herbei, um sich um den 34-Jährigen zu kümmern.

Eine Handgeste von Schurtenberger deutete darauf hin, dass ihm schwindlig geworden war. Nach mehreren Minuten der Versorgung wurde er mit einer Bahre vom Schwingplatz getragen und etwa eine halbe Stunde später mit der Rega ins Spital nach Luzern überführt.

Gute Nachrichten kamen von Schurtenbergers Familie, die am Abend gegenüber Blick Entwarnung gaben:

Sven ist nicht in Lebensgefahr.

Bis zum Vorfall hatte der Arbeitstag für Schurtenberger gut begonnen. Er startete mit zwei Siegen und einem Gestellten. Mit insgesamt vier eidgenössischen Kränzen gehört er zu den erfolgreichsten Schwingern. Schurtenberger beeindruckt nicht nur durch seine Erfolge, sondern auch durch seine Größe von 1,90 m und sein Gewicht von 160 Kilogramm, was ihn zu einer der imposantesten Figuren im Schwingsport macht.

Weitere Informationen zu seinem Gesundheitszustand werden für den Montagvormittag erwartet, wie André Sigrist, Präsident des Innerschweizer Schwingverbands, mitteilte.

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