Sturz von Eiskunstläuferin Sevastianova: Ehemann sagt vor Gericht aus

Prozess um Sturz von Eiskunstläuferin Sevastianova: Ehemann als Zeuge im Fokus

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KI-Zusammenfassung

In Lausanne stehen Olga Sevastianova's Ehemann Sergii Sevastianov und vier weitere Männer vor Gericht, nachdem die Eiskunstläuferin 2020 bei einer Probe für die Olympischen Jugendspiele schwer verletzt wurde. Ihnen wird fahrlässige schwere Körperverletzung vorgeworfen, da Sevastianova während des Trainings rund vier Meter in die Tiefe stürzte.

Der Prozess untersucht die Ursachen des Unfalls, insbesondere die fehlerhafte Installation der Seilwinde, die zur gefährlichen Situation führte. Sevastianova wurde bei der Probe in der Vaudoise Aréna mithilfe der Seilwinde in die Höhe gezogen, die jedoch ohne zwei notwendige Rollen montiert war. Dies führte zu gefährlichen Schlaufen im Seil und schließlich zu ihrem Sturz.

Sergii Sevastianov betonte während seiner Aussage, dass er lediglich als Assistent tätig gewesen sei und die Seilwinde seit Jahren kannte. Auf die Frage, ob er die Bedienungsanleitung gelesen habe, antwortete er:

Nein, ich war nur der Assistent.

Der Geschäftsführer des für die Veranstaltungstechnik zuständigen Unternehmens wies die Verantwortung zurück und erklärte, dass die Inbetriebnahme der Seilwinde den Künstlern oblag. Er konnte jedoch keine klare Erklärung dafür geben, warum Techniker eine unbekannte Maschine ohne Bedienungsanleitung montiert hatten. Der Prozess wird voraussichtlich bis Donnerstag andauern und untersucht weiterhin die Verantwortlichkeiten aller Beteiligten.

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