WichtigStefan Strebel tot: Schwingverband

Schweizer Schwingverband trauert um Stefan Strebel, der mit 49 Jahren verstarb

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Am frühen Mittwochabend verstarb Stefan Strebel, eine prägende Figur in der Schweizer Sportszene. Wie der «Blick» berichtet, handelte es sich um den früheren technischen Leiter des Eidgenössischen Schwingerverbandes. Der Nordwestschweizerische Schwingerverband sowie ein Vertreter der Kampfrichterkommission bestätigten den Tod des 49-Jährigen.

Stefan Strebel arbeitete insgesamt sechs Jahre als technischer Direktor beim Verband und war verantwortlich für die Einteilungen am Eidgenössischen Schwingfest (ESAF). Im vergangenen Jahr sorgte er für Aufsehen, als er beim Eidgenössischen in Mollis den amtierenden König Joel Wicki mit dem Nicht-Eidgenossen Michael Moser einteilte.

Strebel setzte sich auch für die Modernisierung des Sports ein, indem er den VAR bei einem Schwingfest testen wollte, was jedoch abgelehnt wurde. Bei der Abgeordnetenversammlung im März stellte er sich für das Amt des Obmanns zur Verfügung, zog jedoch seine Kandidatur zurück, als sich eine Kampfwahl abzeichnete.

Vor seiner Funktionärskarriere war Stefan Strebel aktiver Schwinger und gewann bei seinen drei Teilnahmen an den Eidgenössischen Schwing- und Älplerfesten zwischen 1998 und 2004 jeweils einen eidgenössischen Kranz. Der zweifache Familienvater galt in den letzten Jahren als prägende Figur im Schwingsport.

Abseits des Schwingens war er ein großer Fußball-Fan des deutschen Bundesligisten SC Freiburg, dessen Heimspiele im Europa-Park Stadion er regelmäßig besuchte.

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