
Erfolgreiche EM für den Deutschen Ruderverband mit Goldmedaille im Doppelvierer
KI-Zusammenfassung
Der Deutsche Ruderverband (DRV) feierte bei der Europameisterschaft im italienischen Varese einen bedeutenden Erfolg: Der Doppelvierer sicherte sich nach 13 Jahren die Goldmedaille. Eric Johannesen, der Bundestrainer, äußerte sich nüchtern: „Darauf liegt unser klarer Fokus“, in Anspielung auf die bevorstehende WM in Amsterdam.
Nicht nur der Doppelvierer triumphierte. Der Para-Mixed-Doppelzweier mit Jasmina Bier und Paul Umbach verteidigte seinen Titel, während der neu formierte Frauen-Vierer (Hannah Reif, Paula Hartmann, Annabelle Bachmann, Pia Greiten) Silber gewann. Auch der Frauen-Doppelvierer wiederholte seine Leistung aus dem Vorjahr und sicherte sich den zweiten Platz. Oliver Zeidler, Olympiasieger im Einer, holte seinen vierten EM-Titel ohne ernsthafte Konkurrenz.
Der Erfolg des Doppelvierers ist besonders bemerkenswert, da er aus einem neu zusammengestellten Team besteht, das von Johannesen und dem italienischen Trainer Francesco Fossi betreut wird. Johannesen, der 2012 Olympiagold gewann, hat talentierte Athleten wie Felix Heinrich und Ole Hohensee in den Vierer integriert. Hohensee, mit 19 Jahren der jüngste Schlagmann in einem deutschen Doppelvierer, hat bereits maßgeblich zur Leistungssteigerung beigetragen.
Das Trainerteam verfolgt eine neue Trainingsphilosophie, die auf hochintensives Renntraining setzt. „Wir arbeiten deutlich mehr im hochintensiven Rennbereich“, erklärt Johannesen. Diese Strategie hat sich bereits ausgezahlt, da das Boot in die richtige Richtung entwickelt wird. Das übergeordnete Ziel sind die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles.

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