
Mauro Schmid beeindruckt bei Tour de France und zieht Millionenangebot an
KI-Zusammenfassung
Ein furioser Auftritt von Mauro Schmid auf der 18. Etappe der Tour de France markierte den Auftakt zur finalen Schlussphase in den Alpen. Auf den 185,2 Kilometern, gespickt mit 3900 Höhenmetern, schaffte es der 26-jährige Zürcher in die entscheidende Spitzengruppe.
Im 7,1 Kilometer langen Schlussaufstieg nach Orcières-Merlette musste er sich nur vom Berg-Spezialisten Richard Carapaz geschlagen geben, der vier Kilometer vor dem Ziel entscheidend attackierte und den Tagessieg holte. Im Zielsprint um Platz 2 ließ Schmid jedoch dem US-Amerikaner Matteo Jorgenson keine Chance. Für den Schweizer fühlte sich dieses Resultat wie ein halber Sieg an: „Es ist keine Blamage, hier von Carapaz abgehängt zu werden“, analysierte Schmid seinen Auftritt entspannt.
Bemerkenswert ist, dass er bereits auf der 17. Etappe nach einem wilden Sprint den zweiten Rang belegte und zuvor auf der 13. Etappe seinen allerersten Tour-de-France-Etappensieg feierte, womit er eine fast sechsjährige Durststrecke für die Schweiz beendete.
Die Erfolge sind das Resultat harter Arbeit. Während andere Talente früh auf den Sport setzten, absolvierte Schmid eine Lehre als Kfz-Mechaniker. „Ich arbeitete jeden Tag acht Stunden, danach trainierte ich“, erinnert er sich.
Aktuell glänzt er im lilafarbenen Dress seines australischen Teams Jayco AlUla, obwohl sein Vertrag Ende des Jahres ausläuft. Insider berichten, dass ihm das Team Pinarello Q36.5 einen Dreijahresvertrag über sechs Millionen Euro angeboten haben soll. Auf die Frage nach dem Angebot gab sich Schmid geheimnisvoll: „Dazu kann ich mich nicht äussern.“ Angesichts seiner aktuellen Leistungen in den Alpen dürfte der Preis jedoch bald niemanden mehr überraschen.
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