
RB Leipzigs Sportchef Schäfer kündigt Personalentscheidungen vor Neuzugängen an
KI-Zusammenfassung
RB Leipzig hat in diesem Sommer mit dem Rekordverkauf von Yan Diomande an Real Madrid eine Ablösesumme von 125 Millionen Euro erzielt, die höchste in der Vereinsgeschichte. Trotz dieses finanziellen Erfolgs betont Sportchef Marcel Schäfer, dass der Kader nicht beliebig verstärkt werden kann, ohne dass zuvor weitere Abgänge stattfinden.
Der Verkauf von Diomande, der durch Bonuszahlungen auf bis zu 140 Millionen Euro steigen kann, ist für Schäfer eine Ausnahme und kein Freibrief für unkontrollierte Ausgaben. Er erklärt, der Erlös sei nötig, um die stark gestiegenen laufenden Kosten des Klubs zu decken.
In den letzten Wochen scheiterten zudem zwei Transfers: Der Wechsel von Diego Moreira vom RC Straßburg und die Verpflichtung von Said El Mala vom 1. FC Köln konnten nicht realisiert werden. Moreira entschied sich für den AC Mailand, während El Mala überraschend seinen Vertrag bei Köln bis 2031 verlängerte.
Die finanzielle Zurückhaltung ist auch durch die Financial-Fairplay-Regel bedingt, die vorschreibt, dass maximal 70 Prozent der Einnahmen in den Kader reinvestiert werden dürfen. Aktuell liegen die Kaderkosten bei über 200 Millionen Euro und müssen weiter gesenkt werden.
Bislang gab RB Leipzig 48 Millionen Euro für vier Neuzugänge aus, während die Transfereinnahmen bei 172,75 Millionen Euro liegen. Schäfer betont, dass die Ausgaben immer durch vorhandene Einnahmen gedeckt sind und der Verein keine Schulden aufbauen möchte. Ob Trainer Martin Demichelis vor dem Ende der Transferperiode am 1. September noch neue Spieler erhält, hängt von möglichen Abgängen ab.
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