
Weltmeisterschaften im Skispringen könnten jährlich stattfinden – FIS denkt um
KI-Zusammenfassung
Die Nordischen Skiweltmeisterschaften stehen möglicherweise vor einer grundlegenden Veränderung. Sandro Pertile, der Skisprung-Weltcupchef, bestätigte gegenüber dem Fachportal "skijumping.pl", dass die FIS über einen neuen Rhythmus nachdenkt, der dem bereits etablierten Modell des Biathlonsports nachempfunden ist.
Der Vorschlag sieht vor, die Nordische Ski-WM nicht mehr im gewohnten Zweijahres-Rhythmus auszutragen, sondern jährlich, mit Ausnahme der Olympischen Spiele. Pertile erklärte:
Der FIS-Ausschuss zieht die Möglichkeit in Betracht, die Nordische Ski-Weltmeisterschaft jedes Jahr auszutragen. Im Moment handelt es sich aber nur um eine vorläufige Beurteilung.
Die Hintergründe dieser Überlegungen sind vielfältig. Die FIS möchte die "leeren" Jahre zwischen den Olympischen Spielen mit einem attraktiven Wettkampf füllen und sich so einen Aufschwung für den Skilanglauf und die Nordische Kombination erhoffen. Während die Skispringer bereits mit der Vierschanzentournee einen jährlichen Höhepunkt haben, zieht die Tour de Ski der Langläufer außerhalb Skandinaviens vergleichsweise wenig Publikum an.
Die Idee einer WM-Revolution wurde bereits im Juli angedeutet, als die FIS bei einem Meeting erste Überlegungen anstellte. Nun wird klar, dass der Verband ernsthaft über eine Reform nachdenkt, die das Gesicht der Nordischen Ski-Weltmeisterschaften nachhaltig verändern könnte.
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