Ski Langlauf | Verurteilter Stalker belästigt Olympiasiegerin Frida Karlsson noch immer

Belästigungen reißen nicht ab: Frida Karlsson kämpft weiter gegen ihren Stalker

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KI-Zusammenfassung

Im April 2025 erwirkte die schwedische Langlauf-Olympiasiegerin Frida Karlsson ein gerichtliches Kontaktverbot gegen einen Stalker, der sie über Jahre belästigte. Jetzt stellte sich heraus, dass der 66-jährige Mann sich nie an die gerichtliche Verfügung hielt und die 27-Jährige weiterhin belästigt.

Mia Karlsson, die Mutter der Olympiasiegerin, erklärte der schwedischen Zeitung "Expressen", dass der Prozess gegen den Stalker in eine neue Runde geht. Frida Karlsson hat erneut Klage eingereicht, nachdem der Stalker das Kontaktverbot ignorierte. Laut Mia Karlsson erhielt die Tochter weiterhin anhaltend Anrufe und Nachrichten von dem Mann.

Der Stalker hatte im ersten Prozess eine Geldstrafe und eine Bewährungsstrafe erhalten, doch der Fall ist noch nicht abgeschlossen. Die schwedische Justiz hat über seinen Einspruch gegen das Urteil noch nicht entschieden. "Wir haben keine Ahnung, wann das sein wird", sagte Mia Karlsson. Die Belästigungen dauern nun schon seit einem Jahr an.

Behörden fanden auf dem Smartphone des Stalkers mehr als 7000 Fotos von Frida Karlsson sowie über 200 versuchte Anrufe und zahlreiche Textnachrichten. Der Stalker hatte zudem im Mai 2024 bei einer Laufveranstaltung, an der Karlsson teilnahm, aufgetaucht und wurde später vor ihrem Haus gesichtet.

Im November 2024 wurde das Kontaktverbot erlassen, welches der Stalker jedoch laut eigener Aussage nicht akzeptierte. Er versuchte, ein Flugticket nach Teneriffa zu kaufen, wo sich Karlsson zu dieser Zeit aufhielt. Auf die Frage, warum er dorthin reisen wollte, antwortete er im Verhör:

Weil ich hartnäckig bin und nicht aufgeben werde.

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