Sinner zu stark: Zverev verliert Wimbledon-Finale

Zverev verpasst historischen Triumph: Sinner krönt sich zum Wimbledon-Sieger

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Alexander Zverev musste sich im Wimbledon-Finale dem Italiener Jannik Sinner geschlagen geben und verpasste damit die Chance, der dritte Deutsche nach Boris Becker und Michael Stich zu werden, der das prestigeträchtigste Tennis-Turnier der Welt gewinnt.

Nach der Niederlage lobte Sinner Zverev:

Du warst so nah dran. Wenn du so weiterspielst, bin ich sehr sicher, dass du diesen auch zu Hause haben wirst.

Der erste Satz war hart umkämpft und endete im Tiebreak, den Zverev nach mehr als einer Stunde mit 7:6 für sich entscheiden konnte. Dies war ein emotionaler Moment für den Deutschen, der zuvor eine negative Bilanz von neun Niederlagen gegen Sinner hatte.

Der zweite Satz verlief ähnlich wie der erste und musste erneut im Tiebreak entschieden werden. Sinner zeigte sich konzentriert und gewann diesen Durchgang mit 7:6, was das Match nach zwei Stunden auf ein neues Level hob.

Der dritte Satz stellte sich als entscheidend heraus. Zverev hatte beim Stand von 3:3 seinen ersten Breakball, konnte diesen jedoch nicht nutzen und verlor schließlich den Satz mit 3:6. Sinner nutzte seine Chance und führte nun 2:1 in Sätzen.

Im vierten Satz verwandelte Sinner nach 3:45 Stunden seinen ersten Matchball und feierte seinen zweiten Wimbledon-Triumph. Trotz der Niederlage bleibt Zverev ein bemerkenswerter Spieler, der nun der 13. Spieler in der Herren-Profi-Ära ist, der bei allen vier Grand-Slam-Turnieren im Finale stand. Er kletterte zudem auf Rang zwei der Weltrangliste und erhielt ein Preisgeld von 2,11 Millionen Euro.

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