
Curdin Orlik spricht über Verletzungen, Coming-out und die Rivalität mit seinem Bruder
KI-Zusammenfassung
Curdin Orlik, der 33-jährige Schwinger aus Graubünden, kämpft seit vier Wochen mit den Folgen einer Schulterverletzung. Ende Juni erlitt er beim Schwarzsee-Schwinget eine schwere Verletzung, die eine Operation unter Vollnarkose erforderlich machte. Sein Comeback plant er für die nächste Saison, mit dem Fokus auf das ESAF 2028 in Thun.
Orlik musste das prestigeträchtige Brünig-Schwinget auslassen, bei dem sein Bruder Armon triumphierte. Dies schmerzt ihn, da er nicht aktiv teilnehmen konnte. Das historische Bruderduell beim Bündner Frühjahrsschwinget zeigt jedoch, dass er trotz Verletzung in der Lage ist, mit seinem Bruder zu konkurrieren und sich durch bessere Punkte durchzusetzen.
Besonders spannend ist die Nutzung modernster Technik in der Schwingerei. Die beiden Brüder, unterstützt von Samsung, nutzen ihre Smartphones zur Leistungsoptimierung. Während Armon seine Kämpfe analysiert, verwendet Curdin die Zeit der Rehabilitation für Entspannung und Schlafanalyse.
Im Gespräch mit 20 Minuten reflektiert Orlik über seine Wurzeln in der Natur und seine Beziehung zur Stadt Zürich. Trotz seiner Verletzung genießt er die Begegnungen mit Fans und die positive Rückmeldung zu seinem Coming-out vor sechs Jahren. "Es war eine Befreiung," sagt er, und er betont die Wichtigkeit, dass auch andere in der Gesellschaft offen über ihre Homosexualität sprechen können.
Die brüderliche Rivalität bleibt stark, auch wenn sie sich aufgrund der Wohnorte nicht oft sehen. Orlik schätzt die Verbindung zu seinem Bruder und sieht die Herausforderungen in der Schwingerei als Antrieb, weiterzukämpfen.
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