
Isabel Gose sichert sich erneut Silber bei der Schwimm-EM in Paris
KI-Zusammenfassung
Nach Doppel-Gold im Freiwasser sowie Silber über 800 und 1500 m hat die Olympiadritte Isabel Gose ihre fünfte Medaille bei der Schwimm-EM in Paris gewonnen. Im Finale über 400 m Freistil erreichte sie in 4:02,41 Minuten erneut Silber hinter der italienischen Schwimmerin Simona Quadarella (4:01,34). Ihre Trainingspartnerin Maya Werner komplettierte das Podest mit Bronze in persönlicher Bestzeit von 4:03,73 Minuten.
Gose äußerte sich in der ARD: „Fünf Strecken, fünf Medaillen, ich kann mich wirklich nicht beschweren.“ Trotz des Erfolges gestand sie ein: „Es kratzt schon ganz schön am Ego, muss ich sagen.“
Bei den Herren sicherte sich Lukas Märtens über die gleiche Distanz in 3:44,57 Minuten die Bronze-Medaille hinter dem französischen Star Leon Marchand (3:43,14) und dem Ungarn Oliver Papai (3:44,46). Oliver Klemet, der als Vorlaufschnellster ins Finale eingezogen war, landete auf Rang fünf (3:45,16) und blieb ohne Medaille.
Gose, die in der ersten EM-Woche in der Seine im Knockout-Sprint und in der Staffel triumphiert hatte, ist die erste deutsche Schwimmerin seit 20 Jahren, die bei einer Europameisterschaft fünfmal auf dem Podest steht. Die Doppel-Olympiasiegerin und Doppel-Weltmeisterin Britta Steffen hatte 2006 in Budapest ebenfalls fünf Medaillen gewonnen.
Obwohl Gose über die 400 m 2022 in Rom Europameisterin wurde, blieb sie in Paris nur knapp über ihrer deutschen Rekordzeit von 4:02,14 Minuten aus dem Jahr 2024. Auch Märtens, der vor vier Jahren in Rom Gold holte, feierte nach Staffel-Silber und -Bronze seine erste Einzelmedaille bei diesen Titelkämpfen im Centre Aquatique Olympique.
Zuvor hatte die 100-m-Weltmeisterin Anna Elendt über die 50 m Brust als Fünfte in 30,35 Sekunden das Podest verpasst.
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