
Lia Wälti über ihre Rückkehr nach England und die Probleme in der Serie A Femminile
KI-Zusammenfassung
Lia Wälti, die Kapitänin der Schweizer Nationalmannschaft, spielt seit diesem Sommer für Brighton & Hove Albion in der englischen Women’s Super League. Ihre Rückkehr nach England folgt einem einjährigen Aufenthalt bei Juventus Turin, wo sie mit den Bedingungen in Italien unzufrieden war.
In einem Interview mit der BBC äußerte Wälti ihre Enttäuschung über die Professionalisierung in der Serie A Femminile: „Der Unterschied ist riesig. Es ist traurig und enttäuschend, dass viele Mädchen im Ausland einfach nicht die gleichen Bedingungen haben.“ Sie betont, dass der Standard in der WSL mit keiner anderen Liga vergleichbar sei.
Wälti vermisste in Italien die Unterstützung durch die Fans und die Fankultur: „Ich habe das Gefühl vermisst, als Fussballerin wertgeschätzt zu werden.“ In Italien sei es oft leer gewesen, was ihr das Gefühl des Spielens nahm.
Ein zentrales Problem sieht sie in der Qualität der Plätze: „In vielen Ländern spielt man entweder auf den schlechtesten Kunstrasenplätzen oder auf den schlechtesten Naturrasenplätzen.“ Sie ist überzeugt, dass dies auch die Spielweise negativ beeinflusst: „Es ist so schwierig. In der Schweiz haben wir die gleichen Probleme.“
Wälti fordert eine Investition in die Infrastruktur, um die Bedingungen für Frauenfußball zu verbessern. Positiv hervorhebt sie die Ambitionen von Brighton, die plant, ein Stadion für über 80 Millionen Franken speziell für das Frauen-Team zu bauen: „Hier kümmert sich jemand um den Frauenfussball, hier wird investiert.“ Mit ihren ersten Erfahrungen im Verein ist sie überzeugt, dass sie am richtigen Ort ist.
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