
FC Bayern plant umstrittenen Verkauf: Viessmann kauft letzte Anteile für 250 Millionen Euro
KI-Zusammenfassung
Übereinstimmenden Medienberichten zufolge plant der FC Bayern München einen historischen Deal: Die letzten fünf Prozent der noch verfügbaren Anteile an der FC Bayern München AG sollen für rund 250 Millionen Euro an Viessmann verkauft werden. Während dies aus wirtschaftlicher Sicht ein gewaltiges Geschäft darstellt, stößt das Vorhaben bei Teilen der Fans auf erhebliche Kritik.
Das Präsidium um Herbert Hainer hat bereits den entsprechenden Beschluss gefasst. Der Deal würde die FC Bayern München AG mit rund fünf Milliarden Euro bewerten. Der FC Bayern München e.V. hält bislang 75 Prozent der Aktien, während Adidas, Audi und Allianz jeweils 8,33 Prozent besitzen. Durch den Einstieg von Viessmann würde der Anteil des Muttervereins auf 70 Prozent sinken.
Uli Hoeneß hatte bereits im November 2025 erklärt, dass der Verein maximal 30 Prozent der Aktiengesellschaft für externe Anteilseigner öffnen wolle. Eine Abstimmung der Mitglieder wäre für den geplanten Viessmann-Deal nicht erforderlich.
Michael Ott, ein prominenter Bayern-Fan, kritisierte die Klubführung und warf den Verantwortlichen „Wortbruch“ vor. Er erinnerte daran, dass auf der Jahreshauptversammlung 2021 betont wurde, ein Verkauf der letzten Anteile komme nur in einer finanziellen Krisensituation in Frage. Ott bezeichnete den geplanten Verkauf als „Schlag ins Gesicht aller Mitglieder des FCB“ und forderte mehr Respekt gegenüber den Mitgliedern.
Zusätzlich zur Beteiligung als Anteilseigner soll Viessmann auch in der Sponsorenstruktur aufsteigen und zu einem der wichtigsten Partner des deutschen Rekordmeisters werden. Trotz der finanziellen Vorteile des Deals bleibt die Kommunikation rund um den Verkauf entscheidend, da der FC Bayern sich als mitgliedergeführter Verein präsentiert und auf seine finanzielle Unabhängigkeit verweist.
Die Diskussionen über den Anteilsverkauf sind nicht neu, da bereits 2025 Gespräche über eine Veräußering stattfanden, die jedoch nicht zu einem Abschluss führten. Mit Viessmann scheint nun ein Partner bereit zu sein, eine erhebliche Summe für den Einstieg zu zahlen. Die Herausforderung für die Verantwortlichen wird es sein, den Verkauf und die Verwendung der Einnahmen zu rechtfertigen.
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