
Schalke 04 nutzt Künstliche Intelligenz zur Effizienzsteigerung im Scouting und bei Transfers
KI-Zusammenfassung
Der FC Schalke 04 setzt verstärkt auf Künstliche Intelligenz (KI), um seine Digitalisierung voranzutreiben. Laut einem Bericht der „Sport Bild“ investiert der Bundesliga-Aufsteiger seit etwa zwei Jahren in digitale Lösungen, die sowohl sportliche als auch wirtschaftliche Prozesse optimieren sollen.
Scouting und Transfers stehen dabei im Fokus. Die Plattform „HubStevens“, inklusive des Scouting-Tools „StatsLibuda“, soll die Arbeit der Scouts unterstützen. Mithilfe einer eigens entwickelten Schalke-DNA wird die KI in der Lage sein, die Passgenauigkeit von Spielern zum Verein zu bewerten. Vorstandschef Matthias Tillmann beschreibt eine mögliche Anfrage: „Suche einen zentralen Mittelfeldspieler, der nicht mehr als eine Million Euro kostet, schnell ist und besonders gut zu El-Faouzi passt.“ Damit können die Königsblauen gezielt nach geeigneten Transferkandidaten suchen.
Zusätzlich plant Schalke, KI auch in der Spielanalyse einzusetzen. Das bestehende System soll Szenen analysieren und Verbesserungsvorschläge liefern. Tillmann erwartet eine signifikante Entlastung im Arbeitsalltag: „Diese Erweiterungen werden uns viel Arbeit abnehmen. Natürlich muss der zuständige Mitarbeiter immer noch selbst mitdenken, aber sie sparen uns enorm viel Zeit.“
Schalke investiert jährlich einen mittleren sechsstelligen Betrag in die KI-Technologie, unterstützt von ihrem Digitalisierungspartner d-fine. Die Zusammenarbeit, die 2024 begann, wurde bis Ende 2028 verlängert und ausgeweitet.
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