
Dommaraju Gukesh spricht offen über seine Schachkrise und den Druck des Titels
KI-Zusammenfassung
Weltmeister Dommaraju Gukesh hat in einem Interview mit der Hindustan Times dramatische Einblicke in seine aktuelle Schach-Situation gegeben. Der erst 20-Jährige äußerte, dass er derzeit keinen Spaß am Spiel habe und sich seit über einem Jahr in einer Krise befinde.
Gukesh erklärte, dass der härteste Teil des Weltmeisterseins das Management der Erwartungen sei. "So sehr man auch versucht, sich von der Außenwelt abzuschotten, so sehr ist man sich bewusst, dass es diesen Elefanten im Raum gibt", sagte er. Trotz seiner Ambitionen, auf Sieg zu spielen, empfindet er die letzten Monate als herausfordernd. "Im Moment sieht es nicht gut aus. Lasst uns abwarten."
Der Weltmeister, der 2024 im Alter von 18 Jahren zum jüngsten Schach-Weltmeister gekrönt wurde, hat seitdem stark nachgelassen und ist sogar aus der Top 20 der Weltrangliste gefallen. Gukesh vergleicht seine Situation mit der von Ding Liren, der nach dem Gewinn des WM-Titels zurückgezogen lebte.
Er führt einige seiner Niederlagen auf den Druck des WM-Titels zurück und bemerkt:
Ich habe so viele Partien verloren, die ich einfach hätte spielen und retten sollen.
Auf die Frage, was er an seiner Schachkarriere derzeit am meisten genieße, antwortete Gukesh:
Im Moment ist es eine Herausforderung. [...] Wenn man das Spiel nicht liebt, gibt es keinen Grund, weiterzumachen.
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