
Darja Varfolomeev glänzt bei WM und erreicht vier Finals in Frankfurt
KI-Zusammenfassung
Nach der Qualifikation war es für Darja Varfolomeev, die 19-jährige Ausnahmeartistin des TSV Schmiden, an der Zeit, sich auf das Mehrkampffinale der Weltmeisterschaft in Frankfurt am Main vorzubereiten. Mit 35 Stunden Training pro Woche ist Hingabe in der Rhythmischen Sportgymnastik unerlässlich. Trotz eines kleinen Fauxpas in der Kür mit den Keulen, wo sie mit 27,950 Punkten nur den neunten Platz belegte und somit das Finale verpasste, war sie bereit für den Mehrkampf.
Am Freitag stand die Königinnendisziplin an, und Darja Varfolomeev zeigte ihre Klasse. Sie sicherte sich in der Addition der zweitägigen Vorkämpfe den ersten Platz, vor der EM-Zweiten Stiliana Nikolova aus Bulgarien und den neutralen Athletinnen aus Russland, Marija Borisowa und Sofija Ilterjakowa. Die Regelungen für die Teilnahme russischer Athleten wurden aufgrund des Krieges in der Ukraine angepasst.
Darja qualifizierte sich auch für die Einzelgeräteentscheidungen am Sonntag: Reifen, Ball und Band. Ihre bemerkenswerte Kür mit dem Flatterband brachte ihr die Tageshöchstnote von 30,050 Punkten ein, was die Zuschauer in der nahezu ausverkauften Halle begeisterte.
Trainerin Julia Raskina-Rizzo zeigte sich zufrieden mit der Leistung von Darja, äußerte jedoch, dass sie von den anderen deutschen Gymnastinnen, Lada Pusch und Anastasia Simakova, mehr erwartet hatte. Beide verpassten die besten Acht in ihren Disziplinen. Darja Varfolomeev bleibt die einzige Athletin im deutschen Team, die mit ihrer Virtuosität in allen vier Geräten überzeugen konnte.
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