Reitz und sein Nicht-Jubel gegen Gladbach: "Gehört sich so"

Rocco Reitz verzichtet auf Jubel gegen Gladbach: Respekt vor dem alten Verein

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KI-Zusammenfassung

Rocco Reitz entschied sich, seinen Torjubel im Spiel gegen Borussia Mönchengladbach aus Respekt vor seinem ehemaligen Verein auszulassen. Nach dem 3:0-Sieg von RB Leipzig erklärte der Spieler:

Das gehört sich so, wenn man gegen seinen alten Arbeitgeber spielt, für mich dann auch gegen meinen Heimatverein. Da habe ich so viele Jahre verbracht, viele Freunde gewonnen. Da ist immer noch sehr viel Respekt von meiner Seite.

Im ersten Bundesliga-Spieltag, im ersten Einsatz für seinen neuen Klub, erzielte Reitz in der 66. Minute den Treffer zum 3:0-Endstand. Nach einer Vorlage von Christopher Nkunku schob er den Ball frech durch die Beine von Gladbachs Torwart Moritz Nicolas und sagte dazu:

Der Ball von Christopher war top. Genau so muss er kommen, damit ich direkt abschließen kann.

Trotz der Pfiffe und beleidigenden Sprechchöre der Gladbach-Fans blieb der 24-Jährige gelassen. "Ich habe da ein sehr dickes Fell. Jeder hat ein Recht auf seine Meinung, ich kann es sowieso nicht ändern. Ich versuche, das so gut es geht zu ignorieren, und ich glaube, das hat gut funktioniert", äußerte er sich bei DAZN.

Reitz, der seit seiner Geburt Mitglied von Borussia war, hatte den Klub im Sommer nach 17 Jahren verlassen. RB Leipzig verpflichtete ihn für 20 Millionen Euro. Überrascht von seiner Nominierung für die Startelf, blickte Reitz auf die Herausforderungen zurück, die er nach einem schweren Infekt überwinden musste:

Das war eine Punktlandung. Es war sehr anstrengend. Aber der Körper hat gehalten. Das ist das Wichtigste.

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