
Isabell Werth kritisiert Reitsport-Szene: "Wir werden regelrecht bekriegt"
KI-Zusammenfassung
Für Isabell Werth, Deutschlands Rekord-Olympiasiegerin, steht vom 11. bis 23. August in Aachen die Weltmeisterschaft an, wo sie um ihren zehnten WM-Titel kämpft. Im Vorfeld hat die 57-Jährige mit den Kritikern der Reitsport-Szene abgerechnet, die ihrer Meinung nach eine toxische Atmosphäre geschaffen haben.
Die Olympiasiegerin von 1992 hat seitdem eine beeindruckende Medaillensammlung aufgebaut: sieben Gold- und sechs Silbermedaillen bei Olympischen Spielen sowie 30 EM-Medaillen und 12 WM-Plaketten. Ihre Erfolge erstrecken sich über 34 Jahre, was ihre Dominanz im Reitsport unterstreicht.
In einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung äußert Werth scharfe Kritik an der aktuellen Entwicklung im Reitsport. Sie bemängelt, dass das Wort "Qualität" im Zusammenhang mit Pferden heutzutage zu heftigen Reaktionen in den sozialen Medien führt. "Das ist inzwischen eine kranke Welt", so Werth.
Die Dressurreiterin betont, dass die Diskussion um das Reiten als Tierschutzfrage "in keinem Verhältnis" stehe und spricht von einer "kleinen Bubble im Netz", die sie regelrecht angreife. Kritische Momente würden nicht zum Schutz der Tiere, sondern zur Diffamierung von Personen genutzt.
Werth beschreibt die Medienlandschaft als problematisch, da Headlines oft ohne Kontext erstellt werden. Trotz dieser Herausforderungen bleibt ihre Motivation, mit ihren Pferden sportliche Erfolge zu erzielen, ungebrochen. Bei der bevorstehenden WM plant sie, "keine Punkte liegen zu lassen" und ihr Bestes zu geben.

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