Reit-WM in Aachen Wegen der Hitze - Grand Prix Spécial vorverlegt

Hitze zwingt zur Vorverlegung: Grand Prix Spécial der Reit-WM startet früher in Aachen

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Der Grand Prix Special der Reit-WM in Aachen beginnt aufgrund der Hitze nicht wie geplant um 10.50 Uhr, sondern bereits um 8.30 Uhr. Nach einer rund zweistündigen Pause geht es um 15 Uhr weiter, wobei die Prüfung „zur geplanten Zeit“ enden soll, so der Weltverband FEI.

Klaus Roeser, der deutsche Equipe-Chef, bezeichnete die Entscheidung als „Kompromiss-Lösung“. Er äußerte sich kritisch: „Das Vorziehen ist bei den Temperaturen verständlich. Für die zweite Hälfte des Starterfeldes bringt das aber wenig.“ Der Ritt von Katharina Hemmer, die als letzte Starterin um 16.39 Uhr antreten wird, könnte besonders herausfordernd werden.

Laut Göran Akerström, dem FEI Director für Tiermedizin und Pferdewohl, werden die „High Peak“-Temperaturen zwischen 13 und 15 Uhr erwartet. Danach sei es für die Pferde nicht mehr problematisch. Tierärzte werden die Pferde nach den Dressurritten mit Temperaturmessgeräten überprüfen und gegebenenfalls Maßnahmen zur Kühlung ergreifen.

Die Entscheidung zur Vorverlegung beruht auf veterinärmedizinischen und meteorologischen Empfehlungen, da für Freitag eine Hitzewelle prognostiziert wird. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für große Teile Nordrhein-Westfalens eine amtliche Warnung vor starker Wärmebelastung herausgegeben, die von 11 bis 19 Uhr gilt.

Nach dem deutschen Team-Gold in der Dressur besteht die Chance auf weiteres Edelmetall. Zu den Favoriten zählen insbesondere Isabell Werth mit Wendy und Katharina Hemmer mit Denoix. Die größte Goldkandidatin ist jedoch die Dänin Cathrine Laudrup-Dufour mit Freestyle.

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