
Paul Schockemöhle bleibt auch mit 81 Jahren ein Schlüsselspieler der Reit-WM in Aachen
KI-Zusammenfassung
Die Reit-Weltmeisterschaft in Aachen zieht zahlreiche Akteure an, darunter auch den 81-jährigen Paul Schockemöhle, der einst als Bad Boy der deutschen Reiterszene galt. Er ist vor allem gekommen, um seine Pferde zu sehen, die vom Gestüt Lewitz in die Weltspitze aufgestiegen sind. Insgesamt stehen 14 Pferde aus Lewitz auf der Starterliste, darunter der beste Vertreter Chacareno im italienischen Team, geritten von Emanuelle Camilli.
Schockemöhle, der dreimal Europameister wurde und eine erfolgreiche Karriere als Trainer hatte, hat sich im Jahr 2000 der professionellen Pferdezucht gewidmet. Er erwarb 3000 Hektar in Lewitz und züchtet dort Stuten, die außergewöhnliche Eigenschaften für den Parcours mitbringen sollen.
Er erklärt, dass ein gutes Springpferd über mindestens 25 Eigenschaften verfügen sollte, wobei die Leistungsbereitschaft an erster Stelle steht. Schockemöhle betont, dass es nicht nur auf die Abstammung ankommt, sondern vor allem auf die Eigenleistung der Pferde.
In Lewitz stehen derzeit etwa 2000 Mutterstuten und ihre Nachkommen. Schockemöhle veranstaltet auch monatliche Online-Auktionen mit vierjährigen Pferden. Er verfolgt eine innovative Zuchtstrategie, bei der die Hälfte der jährlich etwa 1200 Fohlen durch Embryotransfer entsteht.
Trotz seines Erfolgs bleibt Schockemöhle bescheiden: „Es muss passen“, sagt er über die Auswahl der Reiter für seine Pferde. Er hat vorgesorgt, dass das Gestüt auch nach seinem Rückzug weitergeführt wird, wobei seine Tochter Vivian und zwei Geschäftsführer bereitstehen, um seine Fußstapfen auszufüllen.
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