
Isabell Werths Rückkehr nach Aachen: Gold-Ansprüche mit Wendy de Fontaine
KI-Zusammenfassung
Aachen 2006: Isabell Werth reiste mit zwei Spitzenpferden zur Weltmeisterschaft, doch ihr Championatspferd verletzte sich. Satchmo, ein brauner Wallach, übernahm die Rolle des Plan B. Im WDR-Interview beschreibt Werth die Zeit mit Satchmo als "einen Grad zwischen Genialität und Wahnsinn". Im Mannschaftsfinale sicherte sich Werth mit ihrem Team die Goldmedaille und gewann auch den Grand Prix Special, was sie zur Weltmeisterin machte. Sie drückt ihre Dankbarkeit für Satchmo aus, der ihr viel Demut lehrte.
20 Jahre später kehrt Werth zurück nach Aachen, nun mit ihrer 12-jährigen Stute Wendy de Fontaine. Ihr Ziel bleibt dasselbe: Team-Gold vor heimischem Publikum. Bei den Weltmeisterschaften 2024 in Paris gewann das Duo bereits Mannschaftsgold, obwohl ihre Partnerschaft erst kurz zuvor begonnen hatte. Werth reflektiert:
Wir hatten gerade mal fünf Turniere davor gehabt.
In den letzten zwei Jahren sammelten Werth und Wendy wertvolle Erfahrungen, gewannen zwei deutsche Meistertitel und wurden Mannschafts-Europameister. Werth hebt hervor, dass sie sich stetig weiterentwickelt haben.
Der Dressursport hat sich seit 2006 verändert, mit positiven Entwicklungen in Zucht und Haltungsbedingungen. Auch die Aachener Anlage wurde modernisiert.
Sportlich wird es für Werth und das deutsche Team herausfordernd. Gemeinsam mit Katharina Hemmer, Frederic Wandres und Raphael Netz zählt das Team zu den Favoriten, muss sich jedoch starker Konkurrenz aus Großbritannien und Dänemark stellen.
Am 12. August um 17:30 Uhr wird Werth im Grand Prix mit Wendy für Deutschland an den Start gehen. Der Druck ist hoch:
Es wird hier auf jeden Punkt ankommen. Natürlich Gold.

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