
McLaren und Red Bull legen Einspruch gegen die Entscheidung in Monaco ein
KI-Zusammenfassung
Das Ringen um das Podium von Monaco in der Formel 1 ist nach wie vor nicht beendet. Neun Tage nach dem Rennen und vier Tage nach dem erfolgreichen Protest des Alpine-Teams haben der Weltmeisterrennstall McLaren sowie Red Bull Racing Berufung eingelegt.
McLaren äußerte, dass die Entscheidung "das Vertrauen in das FIA-Reglement untergräbt". Die Rennkommissare des Automobil-Weltverbandes FIA hatten am vergangenen Freitag den dritten Platz von Pierre Gasly rückwirkend anerkannt. Gasly war ursprünglich mit zwei Zeitstrafen à fünf Sekunden wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen in der Boxengasse belegt worden. Später gab die FIA jedoch zu, dass es Probleme bei der Zeitmessung gab.
Alpine hatte eine Überprüfung verlangt, woraufhin Gasly der dritte Platz zugesprochen wurde. Anders als einige Konkurrenten hatte Gasly seine Strafe während des Rennens noch nicht verbüßt, was einen Einspruch ermöglichte.
Die Fahrer von Red Bull und McLaren verloren durch die Entscheidung Plätze: Oscar Piastri von McLaren fiel von Platz vier auf fünf und verlor somit zwei WM-Punkte. McLaren argumentiert, dass die Teams in Monte-Carlo bereits von den Problemen bei der Zeitmessung wussten und ihre Abläufe entsprechend angepasst hätten, was nun zu einer Benachteiligung führe.
Red-Bull-Fahrer Isack Hadjar, ursprünglich als Dritter gewertet, verlor ebenfalls seinen Podiumsplatz. Das Team hat den Pokal jedoch noch nicht zurückgegeben und legte nun ebenfalls Berufung gegen die FIA-Entscheidung ein. Auch Mercedes will das Rennergebnis nicht hinnehmen und lässt die ursprüngliche Wertung vom Rennsonntag überprüfen.
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