Ralf Schumacher erinnert sich: «Die schönsten Momente waren auf dem Podest mit Michael»

Ralf Schumacher blickt zurück auf bewegende Momente mit Bruder Michael auf dem Podest

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Ralf Schumacher (50) hat am vergangenen Wochenende in St. Tropez seinen Partner Étienne (36) geheiratet. Die Trauung wird am kommenden Samstag in der Doku «Ralf & Étienne: Wir sagen Ja» auf Sky ausgestrahlt und wurde von einem Kamerateam begleitet.

In der aktuellen Folge reflektiert Ralf über seine Kindheit und die Zeit mit seinem Bruder Michael Schumacher (57). Die Familie Schumacher betrieb eine Kartbahn im deutschen Kerpen, wo Ralf bereits im Alter von drei Jahren im Gokart saß. „Wir haben hier unter ganz einfachen Verhältnissen gelebt“, erinnert er sich. Die Eltern standen unter großem Druck, da die Kartbahn in den Wintermonaten geschlossen war. Ralf beschreibt die Kartbahn als „meine Jugend – da bin ich aufgewachsen, da habe ich vieles gelernt im Leben. Es war der Grundstein für meine spätere Karriere.“

Ralf erinnert sich auch an „das Rennen in Spa im Jordan“ 1991, das für die Familie einen Wendepunkt darstellte, als Michael professioneller Rennfahrer wurde. „Da hat es dann schon einen Riesenruck gegeben in Motorsport-Deutschland.“ Michael gab sein Grand-Prix-Debüt und zeigte früh, dass er eine Größe im Motorsport werden würde.

„Die Formel 1 in Deutschland, muss man schon sagen, hat mein Bruder groß gemacht“, sagt Ralf und ergänzt schmunzelnd: „Und dann kam ich irgendwann noch dazu, als Zusatzprodukt, und das hat ja auch ganz gut funktioniert.“

Für Ralf war es das Besonderste, an der Seite seines Bruders zu stehen. „Die schönsten Momente waren immer, wenn Michael und ich gemeinsam auf dem Podest waren. Das hat Spaß gemacht, das war wirklich schön.“

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