
Florian Lipowitz plant Comeback und denkt über WM-Teilnahme nach
KI-Zusammenfassung
Die Hoffnungen auf eine Top-Platzierung bei der Tour de France zerbrachen für Florian Lipowitz nach einem schweren Sturz während des Zeitfahrens auf der 16. Etappe. Der 25-Jährige musste sich aufgrund eines Schlüsselbeinbruchs operieren lassen, doch nun steht sein Comeback bevor.
Red Bull-Bora-Hansgrohe gab bekannt, dass Lipowitz am 9. September beim Giro della Toscana an den Start gehen wird. Sollte er die Belastung dort gut verkraften, sind weitere Teilnahmen an der Coppa Sabatini, dem Memorial Marco Pantani und dem Trofeo Matteotti geplant.
In einer Mitteilung äußerte Lipowitz:
Ich freue mich vor allem darauf, wieder eine Startnummer anzuziehen und Rennen zu fahren. Nach sieben Wochen ohne Wettkampf kann ich noch nicht genau wissen, wo ich stehe. Genau das wollen wir herausfinden. Für mich geht es bei diesen ersten Rennen nicht um ein Ergebnis. Ich möchte sehen, wie mein Körper auf die Rennbelastung reagiert.
John Wakefield, Director of Coaching bei Red Bull-Bora-Hansgrohe, betonte die Wichtigkeit der Rückkehr:
Wir müssen Belastbarkeit und Leistungsfähigkeit parallel entwickeln. Bei Florian haben wir früh gesehen, dass wir gute Fortschritte machen.
Ob Lipowitz nach den Rennen in Italien zur Straßenrad-WM im kanadischen Montreal reisen wird, bleibt abzuwarten. Er selbst erklärte:
Natürlich ist die WM ein Rennen, das mich reizt. Aber ich möchte keinem anderen Fahrer einen Startplatz wegnehmen. Deshalb will ich die ersten Rennen abwarten und ehrlich schauen, wo ich stehe. Wenn die Form passt, würde ich sehr gerne zur WM fahren – aber da mache ich mir jetzt gar keinen Druck.
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