
Waldbrände zwingen zur Verkürzung der letzten Etappe der Tour de France 2023
KI-Zusammenfassung
Mit dem traditionellen Etappenziel auf den Champs-Élysées endet am Sonntag die 113. Tour de France. Aufgrund der andauernden Waldbrände im Süden Frankreichs wird der letzte Tagesabschnitt jedoch um 44 Kilometer verkürzt.
Wie die Tour-Ausrichter und die französischen Behörden in einer gemeinsamen Erklärung am Samstag bekanntgaben, hat das Innenministerium entschieden, die letzte Etappe von 133 km auf 89 km zu reduzieren. Der ursprüngliche Start in Thoiry, unweit von Paris, wird nun durch einen Bus-Transfer zur Innenstadt ersetzt.
Der offizielle Start erfolgt um 17:50 Uhr an der eigentlichen Ziellinie, gefolgt von zwei zusätzlichen Runden auf den Champs-Élysées. Danach wechseln die Radprofis zum Rundkurs von Montmartre. Die Zielankunft ist für 19:45 Uhr geplant.
Die Änderungen sind eine Reaktion auf die schweren Waldbrände, die besonders in der Gironde nahe Bordeaux wüten. Die Sicherung der Etappe in Paris erfordert ein Großaufgebot der Sicherheitsbehörden. Die Verkürzung soll die Last besser verteilen, sodass Teile der Einsatzkräfte in den Krisengebieten helfen können.
Bereits zu Beginn der Tour hatten die Brände Auswirkungen auf die dritte Etappe von Granollers nach Les Angles, wo Zuschauern die Anreise zum Etappenzielort untersagt wurde. Zudem wurde die zehnte Etappe von Malemort nach Ussel wegen extremer Hitze um 30 Kilometer verkürzt.
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