
Antonia Niedermaier verpasst Top Ten im Einzelzeitfahren der Tour de France der Frauen
KI-Zusammenfassung
Die deutsche Radfahrerin Antonia Niedermaier hat beim Einzelzeitfahren der Tour de France der Frauen eine Top-Ten-Platzierung verpasst. Auf der 21 Kilometer langen Strecke von Gevrey-Chambertin nach Dijon belegte sie den 24. Platz und war dabei 1:34 Minuten langsamer als die Tagessiegerin Marlen Reusser aus der Schweiz.
Trotz der schwachen Leistung im Zeitfahren konnte sich Niedermaier auf den neunten Platz der Gesamtwertung verbessern. Ihr Rückstand auf Reusser, die das Gelbe Trikot von der Norwegerin Sigrid Haugset übernahm, beträgt 1:43 Minuten. Die niederländische Favoritin Demi Vollering liegt mit einem Rückstand von 14 Sekunden auf dem zweiten Platz und fuhr im Zeitfahren auf den dritten Platz.
In einem Interview mit der ARD äußerte sich Niedermaier zu den Herausforderungen des Zeitfahrens:
Das Zeitfahren ist super hart gewesen. Der Berg hat mir sehr gut gefallen, aber mit dem Rückenwind und bergab ist es für mich schwierig, ein gutes Pacing hinzubekommen. Wir hatten ziemlich starken Rückenwind, dadurch ist es extrem schnell geworden. Ich bin mit dem Treten kaum hinterhergekommen. Das macht es für Fahrerinnen wie mich extrem schwierig.
Die Titelverteidigerin Pauline Ferrand-Prévot musste eine herbe Niederlage hinnehmen. Sie verlor 2:12 Minuten und fiel damit in der Gesamtwertung weit zurück. Um ihre Chancen auf den Gesamtsieg zu wahren, steht ihr eine große Aufholjagd in den kommenden bergigen Etappen bevor. Besonders die anspruchsvolle Kletterpartie hinauf zum Mont Ventoux am Freitag wird entscheidend sein. Bereits am Mittwoch erwartet die Fahrerinnen eine herausfordernde Strecke von Macon nach Belleville-en-Beaujolais, die gleich acht Bergwertungen umfasst.
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