Radsport: Skurriles Etappen-Finale beim Giro d'Italia

Skurriles Finale der fünften Etappe beim Giro d'Italia sorgt für Überraschungen

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Igor Arrieta hat die fünfte Etappe des Giro d'Italia in Potenza auf dramatische Weise gewonnen. Der junge Spanier setzte sich im Sprint gegen seinen Fluchtgefährten Alfonso Eulalio aus Portugal durch, nachdem er sich gut zwei Kilometer vor dem Ziel auf regennasser Straße verbremst hatte und eine falsche Abbiegung nahm.

Nach seinem Missgeschick kämpfte Arrieta mit letzter Kraft zurück zu Eulalio und überholte ihn gut 200 Meter vor dem Ziel. „Ich war völlig leer auf den letzten Kilometern, aber ich wusste, dass es Eulalio genauso geht. Ich dachte erst, es wäre unmöglich nach dem Missgeschick. Es waren ja nur noch zwei Kilometer“, erklärte Arrieta.

Die Etappe war von starken Regenfällen und Hagel geprägt, was das Rennen zusätzlich erschwerte. Bereits 13,5 Kilometer vor dem Ziel stürzte Arrieta in einer Abfahrt, was den Weg für Eulalio zu ebnen schien. Doch auch Eulalio fiel 6,5 Kilometer vor dem Ziel und so gelang Arrieta der Anschluss an ihn, bevor er sich erneut verbremste.

In der Gesamtwertung verlor Giulio Ciccone vom deutschen Lidl-Team das Rosa Trikot des Spitzenreiters bereits nach einem Tag. Nun führt Alfonso Eulalio mit einem Vorsprung von 2:51 Minuten vor Arrieta.

Am Freitag steht der erste schwere Bergtest bevor, doch die Sprinter bekommen zuvor noch eine Chance. Die 141 Kilometer von Paestum nach Neapel haben kaum Höhenmeter und könnten dem italienischen Sprintstar Jonathan Milan, der bisher keinen Etappensieg erringen konnte, entgegenkommen.

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