WichtigRadsport | "Schrecklicher Crash" von Pogacar: TV-Bilder geben Aufschluss

Tadej Pogacar beendet Vuelta nach schwerem Sturz vorzeitig

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Radsport-Dominator Tadej Pogacar musste die Vuelta nach einem heftigen Sturz vorzeitig beenden. TV-Wiederholungen zeigen, dass der slowenische Superstar am Samstag auf der achten Etappe über einen kleinen Stein am Straßenrand gefahren oder diesem ausgewichen ist, was zu seinem Sturz führte. Pogacar fiel kopfüber über den Lenker, und auch zwei Fahrer vom Visma-Rennstall kamen zu Fall.

Das Unglück ereignete sich 33 Kilometer vor dem Ziel in Xeraco. Pogacar hatte sich im Peloton außen am Straßenrand befunden, was seine Sicht nach vorne stark einschränkte. Matxin Joxean Fernandez, der Sportdirektor von UAE, erklärte:

Ein schrecklicher Crash. Das sind Sachen, die im Radsport passieren. Man kann nicht sagen, dass irgendjemand dafür die Verantwortung hat.

Nach ersten Untersuchungen wurde Pogacar ins Krankenhaus gebracht. Sein linker Arm war in einer Schlinge, und an seiner Schulter sowie im Gesicht waren deutliche Verletzungen und Blut zu sehen. Er wirkte benommen, wollte jedoch weitermachen. Fernandez berichtete:

Die Schulter hat unglaublich wehgetan. Er hat geblutet an der Augenbraue. Er musste genäht werden.

Vor dem Sturz führte Pogacar die Vuelta mit einem Vorsprung von 3:50 Minuten auf den Spanier Enric Mas an. Mas zeigte großen Sportsgeist und verzichtete darauf, das Rote Trikot überzustreifen, nachdem Pogacar ausfiel.

In der achten Etappe gewann der Franzose Bryan Coquard nach 171 Kilometern im Sprint vor Ex-Weltmeister Mads Pedersen. Kurz vor dem Zielsprint ereignete sich ein weiterer massiver Sturz, sodass nur eine kleine Gruppe um den Sieg sprintete.

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