
Schwere Verletzungen bei Tadej Pogacar nach Sturz bei der Vuelta – Saison in Gefahr?
KI-Zusammenfassung
Tadej Pogacar erlitt am Samstag auf der achten Etappe der Vuelta einen schweren Sturz. Das Team UAE Emirates-XRG gab am Abend die Ergebnisse der medizinischen Untersuchung bekannt.
Der Radsport-Superstar zog sich eine Gehirnerschütterung, Brüche des linken Schlüsselbeins und eines Halswirbels zu. Dr. Adrian Rotunno, der medizinische Direktor des Teams, erklärte, dass Pogacar sich einer Schlüsselbeinoperation unterziehen müsse. Diese Operation wird jedoch aufgrund der Gehirnerschütterung auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Der genaue Termin für den Eingriff ist noch unbekannt.
Trotz der schweren Verletzungen gab Rotunno leichte Entwarnung:
Glücklicherweise liegen keine weiteren schweren Verletzungen und keine neurologischen Folgen vor.
Die Dauer der Ausfallzeit ist derzeit unklar. Für Ende September steht die Weltmeisterschaft in Montreal an, wo Pogacar seinen dritten Weltmeistertitel in Folge anstrebt. Angesichts der Verletzungen sind jedoch große Fragezeichen bezüglich seiner Teilnahme an dieser Veranstaltung zu setzen. Bei einem Schlüsselbeinbruch wird mit einer Pause von mindestens sechs Wochen gerechnet.
Schwere Stürze sind für Pogacar eher selten. Im Jahr 2023 stürzte er beim Klassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich und erlitt einen Kahnbeinbruch. Am Samstag hatte er 33 Kilometer vor dem Ziel auf dem Weg nach Xeraco einen Sturz erlitten, nachdem er offenbar über einen Stein gefahren war. Dabei waren Verletzungen an der linken Schulter und im Gesicht deutlich sichtbar. Pogacar war vor dem Sturz mit einem Vorsprung von 3:50 Minuten auf den Spanier Enric Mas (Movistar) in die Etappe gegangen.
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