Radsport | Mit Bandage und blauem Auge: Pogacar aus Krankenhaus entlassen

Tadej Pogacar kehrt nach erfolgreicher Operation aus Krankenhaus nach Monaco zurück

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Radsport-Superstar Tadej Pogacar hat die Universitätsklinik in Barcelona nach seiner erfolgreichen Operation am Mittwochabend verlassen und ist wieder in seiner Wahlheimat Monaco.

Seine Lebensgefährtin Urška Žigart postete auf Instagram das erste Bild des 27-Jährigen nach der Operation. Die Spuren seines schweren Vuelta-Sturzes sind deutlich sichtbar:

  • Schürfwunden an den Händen
  • Arm- und Schulterschlinge
  • Kniebandage
  • ein noch immer leicht blaues Auge

In Monaco wird Pogacar seine Reha fortsetzen und sich von den Folgen seines Sturzes bei der Vuelta und der Operation erholen. Unklar bleibt, wann er wieder einsatzfähig sein wird und ob er in dieser Saison überhaupt noch auf das Rad steigen kann.

Pogacar war auf der 8. Etappe der Spanien-Rundfahrt rund 30 Kilometer vor dem Ziel über einen Stein gefahren und schwer gestürzt. Der fünfmalige Tour-Champion und zu diesem Zeitpunkt Vuelta-Führende zog sich dabei eine Gehirnerschütterung sowie Brüche des linken Schlüsselbeins und eines Halswirbels zu, was zur Aufgabe des Rennens führte.

UAE-Manager Joxean Fernández Matxín gab am Mittwochmorgen ein Update und erklärte, dass es Pogacar den Umständen entsprechend gut gehe. Auf die Frage nach einer möglichen WM-Teilnahme Ende des Monats in Kanada wischte er jedoch die Bedenken beiseite und betonte:

Im Moment ist mir der Kalender egal.

Er fügte hinzu:

Jetzt geht es nicht ums Radfahren, es geht um ihn als Menschen. Wir wollen, dass er Frieden und Ruhe bekommt, sich erholt und bei seiner Familie sein kann.

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