WichtigRadsport bei der Vuelta: Pogacar muss mit blutenden Wunden aufgeben

Tadej Pogacar gibt nach schwerem Sturz bei der Vuelta auf und muss ins Krankenhaus

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Tadej Pogacar musste die Vuelta nach einem schweren Sturz aufgeben. Der slowenische Radprofi verletzte sich bei einem Unfall auf der achten Etappe und saß mit blutenden Wunden an der linken Schulter und am Kopf auf dem Asphalt. Trotz seines Wunsches, weiterzufahren, waren die Schmerzen zu groß, und er wurde in den Krankenwagen gebracht.

Der Sturz ereignete sich 32 Kilometer vor dem Ziel in Xeraco, als Pogacar nach einem Schlenker über den Lenker fiel und dabei zwei Fahrer des Visma-Rennstalls mitriss. Die genaue Ursache des Unfalls bleibt unklar, jedoch wird vermutet, dass er einem Stein am Straßenrand ausweichen wollte.

„Das schmerzt. Nicht das Ende, auf das irgendjemand gehofft hatte“, kommentierte die Vuelta den Vorfall. Nach dem Sturz übernahm Enric Mas die Führung in der Gesamtwertung, während Primoz Roglic ebenfalls Chancen auf den Sieg hat.

Pogacar war auf dem besten Weg, die Vuelta zu gewinnen, nachdem er bereits drei Etappensiege erzielt hatte und 3:50 Minuten vor Mas lag. Sein UAE-Team gab an, dass er genäht werden musste und weitere Informationen folgen werden. Es bleibt unklar, ob Pogacar seinen WM-Titel in Montreal im September verteidigen kann.

Schwere Stürze sind für Pogacar selten, jedoch hatte er 2023 beim Klassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich einen Kahnbeinbruch erlitten. Vor seinem Sturz bei der Vuelta hatte er noch Glück, als er auf der Abfahrt des Puerto El Bartolo einen Ausrutscher hatte, aber weiterfahren konnte.

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