Radsport | Auch im Zeitfahren zu gut: Pogacar vor Sieg in der Schweiz

Tadej Pogacar zeigt seine Klasse im Zeitfahren und baut Gesamtführung in der Schweiz aus

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Radstar Tadej Pogacar hat im Einzelzeitfahren der vierten Etappe der Tour de Suisse seine Topform unter Beweis gestellt. Der Weltmeister vom Team UAE Emirates-XRG entschied das Rennen für sich und setzte sich in einem spannenden Duell mit Mathieu van der Poel durch. Der Slowene benötigte für die 23,7 Kilometer lange Strecke in Aarburg 26:37,99 Minuten und feierte damit seinen zweiten Tagessieg.

Mathieu van der Poel (Alpecin-Premier Tech) erreichte den zweiten Platz, nur 31 Hundertstelsekunden hinter Pogacar. Den dritten Platz sicherte sich der ehemalige Zeitfahr-Weltmeister Tobias Foss (+0:06 Minuten) von Netcompany Ineos. Nils Politt, der wichtige Helfer von Pogacar, belegte als bester Deutscher den 14. Platz (+0:43).

Pogacar, der sich auf die Tour de France (4. bis 26. Juli) vorbereitet, überholte seinen vor ihm gestarteten Verfolger Richard Carapaz (EF Education-EasyPost) und baute seine Führung in der Gesamtwertung auf rund anderthalb Minuten aus. Vor der letzten Etappe am Sonntag liegt der 27-Jährige 4:22 Minuten vor dem Tokio-Olympiasieger Carapaz.

Mit einem Sieg in der Schweiz könnte Pogacar eine weitere Lücke in seiner Titelsammlung schließen. Das Finale der Tour de Suisse, das über 150,7 Kilometer führt, findet auf Pogacar-Terrain statt, mit drei Anstiegen zum Col de la Croix. Nach seinem Sieg bei der Tour de Romandie Anfang Mai kehrte Pogacar zurück, um sich optimal auf die Tour vorzubereiten und könnte mit seinem fünften Sieg zu den Rekordgewinnern aufschließen.

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