Radklassiker Paris-Roubaix steht an John Degenkolb bei Paris-Roubaix: Geliebte "Hölle"

John Degenkolb kehrt zur Hölle des Nordens zurück – Ein letztes Mal Paris-Roubaix?

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Die Paris-Roubaix, bekannt als die "Hölle des Nordens" und "Königin der Klassiker", steht bevor. Am Sonntag, ab 14 Uhr, treten die besten Radprofis der Welt auf einer Strecke von über 258,3 Kilometern an, von denen fast 55 Kilometer über herausforderndes Kopfsteinpflaster führen. John Degenkolb, der 2015 als zweiter Deutscher die berühmte Strecke gewann, bezeichnet das Rennen als "das brutalste und härteste Radrennen, das man sich vorstellen kann".

Degenkolb, der für das niederländische Team Picnic PostNL fährt, blickt auf eine bewegte Karriere zurück. Bei seiner letzten Teilnahme im Jahr 2024 erreichte er den elften Platz und äußerte: "Paris-Roubaix fließt durch meine Adern". Nach einem schweren Sturz im letzten Jahr, der ihn ins Krankenhaus brachte, kehrt er nun zurück und möchte nochmals angreifen, obwohl er Respekt und Ehrfurcht vor dem Rennen spürt.

ARD-Experte Florian Naß glaubt, dass Degenkolb eine gute Rolle spielen kann, auch wenn er den Sieg für unwahrscheinlich hält. "Vielleicht Top 10", sagt Naß, der Degenkolb für seine Erfahrung lobt, da er bereits zum 13. Mal am Start steht. Die Favoriten für das Rennen sind jedoch andere, insbesondere der Niederländer Mathieu van der Poel, der zuletzt dreimal in Folge triumphierte, und der Slowene Tadej Pogacar.

Die Spannung steigt, und die Frage bleibt, ob dies Degenkolbs letztes Mal bei Paris-Roubaix sein wird.

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