Pulisic verteidigt Balogun: Keine böse Absicht

Pulisic stärkt Balogun den Rücken: Keine Absicht hinter der roten Karte

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Christian Pulisic hat sich in einem Interview mit der Gazzetta dello Sport klar hinter seinen gesperrten Teamkollegen Folarin Balogun gestellt. Dieser war nach einer umstrittenen roten Karte im Sechzehntelfinale gegen Bosnien-Herzegowina in die Kritik geraten.

Pulisic erklärte, dass Balogun niemals die Absicht gehabt habe, jemandem zu schaden. Er betonte, dass die rote Karte für das Foul "außerordentlich hart" gewesen sei und dass er bei dieser WM bereits deutlich schlimmere Aktionen gesehen habe. Er lobte das professionelle Verhalten des US-Teams, das nicht über die Entscheidung klagte. Die Entscheidung der FIFA, die Sperre zur Bewährung auszusetzen, sei eine positive Konsequenz, und das Wichtigste sei nun, dass Balogun wieder auf dem Platz stehen könne.

Das US-Team, so Pulisic weiter, habe sich auf alle Szenarien vorbereitet. Balogun sei ihr Topscorer und biete stets Lösungen, was das Spiel vereinfachen würde. Im bevorstehenden Spiel gegen Belgien wolle das Team seinen aggressiven Stil beibehalten und nicht zurückweichen.

In Bezug auf die Entwicklungen bei AC Milan äußerte Pulisic seine Zufriedenheit mit den Veränderungen. Der Klub hat während seiner WM-Teilnahme entscheidende Weichen gestellt. Ruben Amorim wurde als neuer Cheftrainer verpflichtet, und der Verein plant einen umfassenden Umbau nach einer enttäuschenden Saison.

Ein bedeutender Transfer ist die Verpflichtung von Gonçalo Ramos von PSG für rund 74 Millionen Euro, was den bisherigen Transferrekord von Rafael Leao übertrifft. Ramos, 25 Jahre alt und portugiesischer Nationalspieler, hat bis 2031 unterschrieben und ist ein Wunschspieler von Amorim.

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