
Alexander Ospelt übernimmt das Präsidium des Ski-Welt-Verbandes von Johan Eliasch
KI-Zusammenfassung
Johan Eliasch ist nicht länger Präsident des Ski-Welt-Verbandes (FIS). Nach vier Jahren Amtszeit wurde der britisch-schwedische Doppelbürger abgewählt. Alexander Ospelt, der ehemalige Präsident des Liechtensteinischen Skiverbandes, übernimmt die Nachfolge.
Der 57. FIS-Kongress fand am Donnerstag in Belgrad statt, wobei die Wahl des Präsidenten im Mittelpunkt stand. Eliasch stellte sich zur Wiederwahl, wurde jedoch von Ospelt herausgefordert. 75 Nationen nahmen an der Abstimmung teil, wobei große Ski-Nationen wie die Schweiz drei Stimmen hatten, während kleinere Länder wie Aserbaidschan nur eine Stimme abgeben konnten. Die Entscheidung fiel äußerst knapp: 64 Stimmen für Eliasch standen 65 Stimmen für Ospelt gegenüber.
Eliasch sah sich scharfer Kritik ausgesetzt. Viele bedeutende Ski-Verbände, darunter die Schweiz, Österreich und Norwegen, hielten ihn für untragbar. Ihm wurden mangelnde Kommunikation und Transparenz vorgeworfen sowie die Verantwortung für eine drastische finanzielle Schieflage der FIS, die von 130 auf 43 Millionen Franken geschrumpft sein soll.
Ospelt, der 58-jährige Anwalt, präsentierte sein Konzept unter dem Titel „Building Bridges“ und strebt an, Brücken zwischen Verbänden, Veranstaltern und Athleten zu bauen. Er setzt sich für eine FIS ein, in der alle auf Augenhöhe diskutieren können. Nach seiner Wahl äußerte Ospelt: „Lasst uns diesen Weg gemeinsam und mit Freude gehen.“
Zu Beginn des Kongresses forderte Diego Züger, Co-CEO von Swiss-Ski, eine Präsidentschaftswahl auf Papier, um technische Probleme zu vermeiden. Diese Forderung wurde schließlich angenommen, nachdem einige Verbände Schwierigkeiten mit der elektronischen Abstimmung hatten.
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